Messi nachts um vier

Manchmal können Schlafstörungen eine schöne Sache sein. Als ich heute Nacht gegen 4 uhr aus unerfindlichen Gründen meinen Schlaf unterbrechen musste und ihn so schnell nicht wiederfand, erinnerte ich mich an die zur Zeit stattfindende Copa America. Nach dem Betätigen zweier Fernbedienungen landete ich in der 53. Minute des Halbfinals Argentinien-Mexiko. Ich rieb mir ein Stückchen Schlaf aus den Augen, noch nicht ahnend, dass die nächsten 15 Minuten das gesamte Spiel versinndbildlichen sollten. Zunächst traf der Mexikaner Castillo nach feinem Pass von Barca-Abwehrschönling Rafa Marquez nur die Querlatte. Das wäre der Ausgleich gewesen, hochverdient, wie ich später hörte – er war es aber nicht. Stattdessen waren es Messi und Riquelme die jeweils wenige Minuten später den Unterscheid machten. Der zur Zeit beste Fußballer der Welt lupfte den Ball rotzfrech über den verdutzten mexikanischen Keeper zum 2:0 hinweg, wenig später sorgte Riquelme nach einem eher umstrittenen Elfmeterpfiff für die Entscheidung im Stile von Panenka/Zidane. Ich legte mich wieder schlafen, in dem Wissen, in diesen 15 Minuten das ganze Spiel gesehen zu haben.

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