Großes Kino mit Alexander Voigt

Es gibt Spieler, bei denen man denkt, sie wären schon ewig dabei. Alexander Voigt, zur Zeit in Diensten von Borussia Mönchengladbach ist einer von ihnen. Erst spielte er ewig in Köln, ging nach Holland, tauchte dann bei Carl Zeiss Jena auf und verdient nun sein Geld bei den Gladbachern. Ich hätte ihn auf Mitte 30 geschätzt. Dabei ist er erst 29, im besten Fußballer-Alter also.
Wenn er dann irgendwann einmal ans Karriereende denken sollte, würde ich eine Karriere als Laiendarsteller empfehlen. Seine Aufführung gestern war ganz groß. Erst greift er sich, nachdem er in Torwartmanier einen Auer Torschuß herrlich mit der Hand parierte, an den Kopf und simuliert ein Schädel-Hirn-Trauma oder ähnliches, dann, nach der überraschenden erneuten Führung für Gladbach, bedeutet er mit großer Hollywood-Geste dem zu der Zeit ekstatisch-lauten Heimpublikum, nun doch bitte ruhig zu sein, es gäbe für die Heimmannschaft sowieso nichts mehr zu holen.
Große Gesten im kleinen Aue. Herrlich.

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