Ausrotiert

Man muss die FIFA nicht mögen. Dieser Altherrenzirkel riecht nach Korruption, Diktatur und Martin Sonneborn. Eine gute Entscheidung allerdings wurde am Dienstag getroffen: Das Rotationsprinzip, wonach die Fußball-WM stets zwischen den sechs unterschiedlichen Konföderationen wechselt, wurde abgeschafft. Hier zog man die Konsequenzen aus der konkurrenzlosen Bewerbung Brasiliens für die WM 2014. Die fußballverrückte Nation bekam in Ermangelung anderer südamerikanischer Bewerber notgedrungen den Zuschlag, obwohl die Problemthemen Infrastruktur, Korruption und Sicherheit etliche Sorgenfalten produzieren.
Die Frage ist allerdings, ob man diese Entscheidung nicht schön eher hätte treffen können um anderen Nicht-CAF-Bewerberländern die Chance zu geben in Konkurrenz zum brasilianischen Auftritt zu treten. Es bleibt auf jeden Fall ein fader Beigeschmack.

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Fussi

Eine Antwort zu “Ausrotiert

  1. GOTT

    Lieber Christian,

    leider weiß ich nicht mehr in welchem Blog ich dazu den passenden Eintrag gelesen habe, aber ich gebe seinen Inhalt mal gekürzt wieder:

    Blatter brauchte bei seiner Wahl zum FIFA-Boss Stimmen und davon möglichst viele. Um diese zu erhalten versprach der dem Afrikanischen Verband ihnen eine WM zu bringen (der CONCACAF musste er dass nicht machen, weil der korrupte Warner [ich sag nur Reisebüro & WM-Tickets] ja alles für ihn arrangiert hatte). Nun hat Afrika seine WM also wozu noch rotieren?

    Und bzgl. der Vergabe für 2018 verweise ich mal auf den Blog von Trainer Baade:
    http://www.trainer-baade.de/?p=1639

    BG@all

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